im Schimmerlicht
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Letzter Eintrag

So, ich muss mit diesem Blog aufhören. Ich muss weitergehen, weitermachen, manches hinter mir lassen. Werds nicht löschen, aber nichts mehr schreiben.

Den, dessen (Zuhause-) Augen und dessen sanfter Mund mir jedesmal entgegenblicken, wenn ich dieses Blog öffne, muss ich vergessen lernen, ob ich es will, oder nicht. Sonst wird es mich zerstören.

Liste an Worten, die ich hier begrabe:

Nusse, (1000000000000000x Nusse)
Engelskrieger
Joker
Feuerschein auf deinem Gesicht
me gustas tu
Revolution
Hafen in Oldenburg
Lapislazuli
Astronaut
was geht ab mit der Liebe
5. Element
Thomas D.
Yesterday

Ich liebe dich
ich liebe dich wirklich!

"Was wenn..."

Und viele, viele andere. Aufräumen tut gut. Machs gut, Nusse. Dein Name sei nun Daniel. Vergissmeinnicht. Eternal sunshine of a spotless mind.
3.1.13 22:32


Wenig zu sagen (eigentlich zuviel)

Was ist das für eine schwarze Decke, die plötzlich über mich geworfen wurde und ich komme nicht mehr heraus aus ihr, warum kann ich mich nicht befreien, herauswühlen, warum nicht, ich muss doch, denn ich ersticke unter ihr!

Struggle. Eines der vielen englischen Wörtern, die viel besser beschreiben, was sie bedeuten, als es das deutsche könnte. Frantic.

Tränen wie harte, kleine, ganz runde Steine, die ungesehen aus mir herausrollen, weil ich so voll bin von Kälte und sie sind wie eiskalte, glatte Kügelchen, wie ein langsamer, sanft rollender Hagel, der genauso weh tut, wie Hagel immer wehtut, da wo er die ungeschützte Haut berührt.

Tränen, weil ich nicht vergessen kann und nicht zu denken alles so unendlich kalt macht und nicht zu fühlen nur dazu führt, dass ich den Schmerz noch deutlicher fühle.

Deine Hand lässt mich nicht los, aber sterben muss ich dennoch.

Dein Herz vergisst mich nicht, aber am Ende bleibt doch nichts mehr von mir, an was du dich erinnern kannst.

Jenseits der Grenze ist jeder allein.

Ob meine Schwester auf mich warten wird? Wann wird es soweit sein? Manchmal hoffe ich, es ist bald, denn dann wird es keine Tränen mehr geben, außer die letzten, keinen Hagel, nur noch einen Schrei und danach Stille. Hoffentlich.
26.12.12 23:25


Eine Antwort

Was passiert ist? Nicht viel, in den letzten Jahren. Mein Leben ist zu einer Pfütze weichen Wachses zerschmolzen und beginnt langsam, sich platt und unförmig wie es jetzt ist, zu verhärten. Das tut etwas weh, ja, es ist geradezu unangenehm. Die Möglichkeiten, wer und was und wie ich sein kann verblassen immer mehr, die letzten Chancen streichen ungenutzt vorbei. Und die Menschen, die mein Leben hier geprägt haben, sind fortgezogen, sie leben ihre eigenen kleinen Leben, bekommen Kinder, werden älter, vergessen mich mit der Zeit... und das ist wohl auch das beste.

Und dann, als ich mich schon abgefunden, ja, nahezu angefreundet hatte, mit der Einsamkeit, mit der Aussicht ins graue Nichts, da auf einmal weckte ein Blick in meinem Herzen aussichtslose Liebe.

Tja, da sitz ich nun. Die Einsamkeit gefällt mir plötzlich gar nicht mehr. Das graue Nichts macht mir wieder Angst. Ein Feuer brennt in mir und ich fühle, dass ich noch wachsen will, noch lernen will, bestimmt noch nicht am Ende bin. Aber gleichzeitig kann ich im Spiegel eine andere Wahrheit sehen. In vielen Spiegeln, viele verschiedene Wahrheiten.

Dann denke ich, dass auch diese Liebe vielleicht nur graues Nichts ist.
17.12.12 22:36


Lernen. Wissen.

Das ist so, als ob mich jemand mit einer brennenden Fackel berührt hat. Das Feuer hat von mir Besitz ergriffen und selbst wenn ich versuche, es zu löschen (was ich tue, mit all meiner Kraft), ist es doch vergeblich, es wandert unter meiner Haut weiter, so hungrig, gierig, frisst sich in mich hinein, als hätte es einen Willen, ein Ziel, einen eigenen Gedanken. Es macht mir schrecklich Angst, doch es gibt kein Zurück, denn das Zurück wäre dieser enge, dunkle Raum, in dem ich all die Jahre hauste. Nein, zurück will ich nicht, nie wieder. Wer weiß schon, was nach dem Feuer noch von mir übrig ist...

Warum habe ich solche Angst davor, zu wachsen? Wo ist mein Zwilling, der meine Hand nimmt, der aus meinen Venen trinkt, der mich herunterzieht, der dasselbe fühlt wie ich, mich in der Mähne packt und mit mir wild in den höheren Himmel reitet? Wo ist Ylva-li, meine geheime Schwester?

Ich könnte Tag um Tag, Stunde um Stunde, Minute um Minute weinen.
15.12.12 00:16


Wortlos

Als ich so unbedarft in seine Augen blickte,
verschlug es mir die Sprache
und ich ward ein stummes Kind,
das zu seinen Füßen sitzt
und diesen Worten lauschen will,
die wie runde, schöne Weisheiten
aus seinen schnellen Fingern fließen.

Als mein Herz seinen Rythmus verlor,
in diesem Augenblick-Blitz, der kürzer war
als ein Gedanke jemals sein könnte,
da lösten sich all meine Worte in leere Hüllen auf
und ich warf sie fort, froh darüber,
ihrem drückenden Gewicht zu entfliehn.
Wortleer saß ich vor ihm, ganz stumm.
Das einzige, was ich noch sah, war er.

Und ich sah Worte,
schön und leicht,
wie Schneeflocken im Wind.
Ach, wären meine eignen Worte so gewesen!

Und so entschied ich,
von nun an seine Schülerin zu sein.

Seine Worte werde ich lernen,
eins nach dem anderen.
Keines werde ich auslassen,
nicht eines übersehen.

Und eines Tages wird ein anderer
in meinen Augen
denselben, tiefen Reichtum sehn
und er wird stocken.
Wird wortlos mir entgegen schaun und fühlen,
was ich fühlte, beim Blick in diese wachen Augen.
13.12.12 21:55


Mariee Sioux - Wizard Flurry Home

dance, dance, snow
flur, flurry home
and dance, dance, snow
flur, flurry home

oh, wizard, weave gold
wave, wave, wave your title
wizard, pound your
mor, mor, mortar pestle
wizard, weave gold
wave, wave, wave your title
wizard, pound your
mor, mor, mortar pestle
oh, mortar pestle and
dance, dance in snow
and flur, flurry home

and winter, love holds
crown, crown, crown your mothers
winter, love snows
crown, crown, crown your mountains
winter, love holds
crown, crown, crown your brothers
winter, love snows
crown, crown, crown your mountains
and dance, dance in snow
and flur, flurry home
oh, flur, flurry home

and cocoon, bedspoon
i beg, i beg, i beg your pardon
cocoon, bedspoon
i beg, i beg, i beg your pardon
cocoon, monsoon
break, break, breaks the roof in
cocoon, monsoon
it break, break, breaks my heart in two
in two, two, in two
and it was two, oh, oh, five
and so new, new, so new
it was so new, new, new
new, new, so new

and brown, brown
oh, brown knees, white bees'
hum, hum, hum are missing
brown knees, white bees'
hum, hum, hum are missing
could you p-lease
turn, turn, turn to honey
could you p-lease
turn, turn, turn to morning
could you p-lease
turn, turn, turn tomorrow and
turn our dance into ice
oh, freeze our dance under lakes
and turn our dance into ice
oh, freeze our dance under lakes and
freeze our dance into snow-oh-angel pillows
freeze our dance into snow-oh-angel pillows
freezing our dance
into snow angel pillows
10.12.12 12:31


Dunkelheit

Eine Scheibe Dunkelheit trennt mich von der Welt
Darin spiegeln sich die Lichter der Illusion,
die mich umgibt
hier
in meinem trostlosen Zauberreich

Ich versuche sie zu ergründen,
die Lichter aber verwirren mich
und die Schemen, die sich hinter ihr bewegen,
sind unbegreifbar.

Ich habe Angst davor,
dass diese Scheibe Dunkelheit
jäh zersplittert, wenn ich ihr zu nahe komme

sie würde sich in mein Zauberreich ergießen
und ihre Kälte ließe mir das Blut erstarren
und übrig blieben nur
die trübe flackernden Lichter der Illusion,
der ewigen Illusion.
5.12.12 17:38


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