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Nun ist es offiziell: seit drei Tagen hab ich eine Meise!

... ja, ich hab nen Vogel. Eine richtige Meise, um genauer zu sein: eine Kohlmeise! Tja und das kam so...

Am Mttwoch, dem 19. 05. 2010 kam Zausel morgens als erfolgreicher Vogelfänger heim. Im Maul besagtes Tierchen. Ich hörte nur Natalies wilden Schrei: "Nein, Zausel! Untersteh dich! Nicht in die Wohnung!" und dann kam er auch schon durch die Tür gesaust und vor Panik, jemand könnte ihm die Beute wegnehmen, voll gegen die Wand. Autsch.

Dann haben wir ihm natürlich die Beute weggenommen. Denn das war ja die kleine, überaus süße Kohlmeise mit den rabenschawarzen Knopfaugen. Aber entweder durch den Zusammenstoß mit der Wand, oder durch Zausels festen Biss oder den Angriff schien der rechte Flügel gebrochen zu sein und sie wieder frei zu lassen, wäre ein Todesurteil gewesen.

Tja. Da saß sie dann in der Transportbox meiner Tierärztin. Wo ich auch sogleich anrief, doch die sagte mir, da wäre nichts zu machen, vermutlich würde die Kleine sterben. Auch bei der von Heidi empfohlenen Vogelfrau, die am Eselsberg wohnt und sich um verletzte Wildvögel kümmert, habe ich ca. 100 mal versucht anzurufen... erfolglos. Vermutlich ist die gute im Urlaub oder so.

Aber nach dem Prinzip: meine Katze, meine Verantwortung, habe ich mir dann schleunigst die schnellstmögliche, verantwortbare, kreative Lösung ausgedacht, und dementsprechend den alten Männer-Mäusekäfig in einen Notvogelkäfig umfunktioniert.

Und da hüpft Woodstock nun seit drei Tagen munter umher. Am Freitag bin ich dann doch noch mit ihr (ich bin mir ziemlich sicher, dass sie ein Weibchen ist, weil ihr Federkleid am Bauch eher blaßgelb und der schwarze Brustsrich eher schmal und unterbrochen ist) zu meiner Tierärztin gelatscht und habe entgeltfrei die frohe Botschaft erhalten, dass ihr Flügel nicht gebrochen, sondern nur am Gelenk sehr stark geprellt ist. Vier Wochen muss sie es jetzt ca. in Gefangenschaft ertragen. Wenn sie das schafft, hat sie gute Chancen gesund zu werden. Außerdem soll ich dem Wasser Arnica beimischen.

Vom angebotenen Futter hat sie bisher hauptsächlich Erdnüsse, Sonnenblumenkerne, grüne Raupen und kleine Turmschnecken (letztere beide lebend) verspeist.

Weil das Wetter heute so hammermäßig genial ist, sitze ich gerade draußen an meinem kleinen runden Tisch. Damit Woodstock nicht den Lebensmut verliert, habe ich von Steffi den Käfig zu mir auf den Tisch stellen lassen. So kann sie Sonne, frische Luft und den Gesang ihrer Kollegen genießen. Und so wies aussieht tut sie das auch, denn sie singt zum ersten Mal, spritzt mich mit Wasser voll und bewirft mich mit Sonnenblumenkernschalen.

Ach, ich mag sie... und ich hoffe so sehr, dass sie gesund wird.
23.5.10 13:16
 


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