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Vom Kern des Daseins

Da ist ein Schmerz in mir. Ein Schmerz, der so tief, so unendlich ist, dass er meine gesamte Existenz zu umfassen scheint. Alles was ich fühle, führt mich zu diesem Schmerz. Es tut so weh, dass ich mich nur noch aufgeben, hingeben, nur noch vergeben und vergessen will. Das Blut fliesst schmerzhaft langsam und unaufhörlich aus einer uralten Wunde.

Und ich weiss dennoch: Dieser Schmerz ist das größte Glück, welches das Leben für mich bereithält. Denn wenn ich liebe, bin ich ihm am nächsten. Ihm nah zu sein und dabei die sich nie schliessende Wunde pochen, brennen und bluten zu spüren, das bedeutet für mich "leben". Den Schmerz zu lindern hiesse sterben müssen.

Darum, willkommen, mein tiefer, alles durchdringender Schmerz. Bleib bei mir und verlass mich nicht zu bald. Komm als Engelskrieger zu mir, komm auf den Augenblicken angeritten, fall mir aus den Seiten der Bücher entgegen, aus den Noten der Musik und den Bildern der Filme. Erfülle mich ganz mit Leben, du wundersamer Schmerz, erfülle mich mit Sein. Tanz mit mir durch die Flüsse aus Tränen und halte meine Hand, wenn unser Tod naht.
14.6.11 18:15
 


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