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Wortlos

Als ich so unbedarft in seine Augen blickte,
verschlug es mir die Sprache
und ich ward ein stummes Kind,
das zu seinen Füßen sitzt
und diesen Worten lauschen will,
die wie runde, schöne Weisheiten
aus seinen schnellen Fingern fließen.

Als mein Herz seinen Rythmus verlor,
in diesem Augenblick-Blitz, der kürzer war
als ein Gedanke jemals sein könnte,
da lösten sich all meine Worte in leere Hüllen auf
und ich warf sie fort, froh darüber,
ihrem drückenden Gewicht zu entfliehn.
Wortleer saß ich vor ihm, ganz stumm.
Das einzige, was ich noch sah, war er.

Und ich sah Worte,
schön und leicht,
wie Schneeflocken im Wind.
Ach, wären meine eignen Worte so gewesen!

Und so entschied ich,
von nun an seine Schülerin zu sein.

Seine Worte werde ich lernen,
eins nach dem anderen.
Keines werde ich auslassen,
nicht eines übersehen.

Und eines Tages wird ein anderer
in meinen Augen
denselben, tiefen Reichtum sehn
und er wird stocken.
Wird wortlos mir entgegen schaun und fühlen,
was ich fühlte, beim Blick in diese wachen Augen.
13.12.12 21:55
 


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