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Die Kriegerin und die Angst

"Es war einmal eine junge Kriegerin. Ihr Lehrer befahl ihr, in den Kampf gegen die Angst zu ziehen. Sie wollte nicht. Kampf schien ihr zu agressiv; er machte ihr Angst; er schien ihr unfreundlich. Ihr Lehrer aber bestand darauf und gab ihr Anweisungen für die Schlacht.

Der Tag des Kampfes kam. Die junge Kriegerin stand auf der einen Seite, die Angst auf der anderen. Die Kriegerin fühlte sich sehr klein, die Angst wirkte ungeheuer groß und zornig. Beide hatten ihre Waffen.

Die junge Kriegerin riss sich zusammen und schritt auf die Angst zu, warf sich dreimal vor ihr nieder und fragte: 'Darf ich um die Erlaubnis bitten, mit dir zu kämpfen?'

Die Angst erwiderte: 'Vielen Dank, dass du soviel Respekt vor mir hast, dass du mich um Erlaubnis bittest.'

Die junge Kriegerin fragte weiter: 'Wie kann ich dich schlagen?'

Die Angst entgegnete: 'Ich kämpfe, indem ich schnell rede und sehr nahe an dich herankomme. Dann verlierst du vollkommen die Kontrolle über dich und tust, was ich dir sage. Tust du nicht, was ich dir sage, habe ich keine Macht über dich.'

Auf diese Weise lernte die Kriegerin, sich nicht von der Angst besiegen zu lassen."

Zitat: Pema Chödrön, Wenn alles zusammenbricht, S. 61, Verlag Goldmann
15.5.06 18:12
 


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