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Grundsatzdiskussionen

Seelenfreund...

Gestern Nacht, endlos im Kreis gedreht. Reden wir denn nicht nur aneinander vorbei? Wenn ich vor einem Apfel sitze und sage "rund, rot und grün, glatte Schale" und du vor einer Schüssel Joghurt und stur dagegen sprichst: "nicht fest, nicht flüssig, weiss und kühl". Wie sollen wir uns da verstehen? So geht es nicht. Zumindest kommt dabei nichts sinnvolles raus.

Ist es denn falsch zu sagen, Möglichkeiten können existieren? Auch Möglichkeiten jenseits unseres jeweils persönlichen Vorstellungsvermögen, jenseits unserer Wahrnehmung, jenseits unserer Sinne?
Und andererseits, natürlich, ist die Frage, macht es einen Sinn, nach diesen Möglichkeiten zu suchen, sie zu testen, auf sie einzugehen, sie in Überlegungen miteinzubeziehen, wenn sie doch ausserhalb unserer Wahrnehmung liegen?

Ich denke, dass ist eine persönliche Entscheidungsfrage.
Ich sage ja, es macht Sinn, denn ich glaube, dass durchaus auch die Möglichkeit besteht, die Wahrnehmung zu erweitern. Und verborgene Sinne zu wecken, zu üben und dadurch zu wachsen, weiter zu werden.
Du sagst nein, es macht keinen Sinn, du glaubst, es ist Zeitverschwendung, du glaubst an das was du wahrnimmst, du glaubst, an Beweise die mit deiner Wahrnehmung übreinstimmen und deshalb kannst du dir nur vorstellen, auf dieser Ebene einen Sinn zu entdecken.

Wir stehen uns gegenüber. Wir halten uns fest im Blick. Wir verstehen uns nicht, weil ich den Apfel sehe und du den Joghurt. Grundsätzlich verschieden, mit dem Rücken zueinander. Trotzdem können wir uns in die Augen sehen. Wir sehen uns doch in die Augen, reicht das nicht? Wozu die vielen Worte, wozu die Hitze, die Wut, der Ärger.

Ich halte dir meinen Apfel hin, willst du nicht probieren? Ich für meinen Teil würde gerne wissen, wie dein Joghurt schmeckt.
16.6.06 12:54
 


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