im Schimmerlicht
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(28.03.2000)

Ich sehe Dich...
Ich sehe schwarze Ringe unter Deinen Augen.
Ich sehe Deinen Blick, wie er durch die Gegend irrt,
ohne etwas zu sehen,
sehe Dich Deine Augen niederschlagen, verlassen, allein.
Ich sehe Dein Gesicht, so blass, einem Leichentuch gleich,
sehe Deinen sanften Mund, verschlossen, stumm und doch flehend.
Ich sehe Deine Hände die unstetig umhergreifen, kleine, sinnlose Bewegungen vollführen, nervös flatternd, niemals innehaltend.
Um Dich herum ist die Verzweiflung, wie eine Aura die man zu sehen meint,
wie ein Geruch, den ich deutlich warnehme:
Du riechst nach Einsamkeit und Tränen.
Den Schmerz der Dich quält, kenne ich nicht,
doch Dein Leiden ist so stark, dass es fast körperlich spürbar ist.
Ich muss Dich ansehen, zermartere mir den Kopf um ein Mittel zu finden,
das Deinen Schmerz lindert,
doch was hilft es Dir?
Ich weiß, dass ich Dir nicht wirklich helfen kann.
Ich höre Deine Musik und denke an Dich, die ganze Zeit.
Ich stelle mir vor, wie Du auf Deinem Bett liegst und die Decke anstarrst,
ausgebrannt und totmüde im Innern,
verlassen und einsam, angefüllt mit unfassbarem Schmerz.
Ich sehe Dich vor mir, und es tut so weh.



Innerer Wahnsinn (14.04.2000)

Aus meinem Mund fließen Wörter
kleine Perlen, rund und schimmernd,
die sich zu langen Ketten aneinandereihen.

Meine Ohren werden umschwirrt von Geräuschen,
die überall um mich herum sind und mich doch
nicht berühren.

Wörter, weit entfernt, tauchen plötzlich
laut und schallend unmittelbar in mir wieder auf.

Meine Hände fühlen Dinge, die meine Augen
nicht warnehmen können.
Meine Augen sehen Bilder, verlorene Gesichter,
nicht vereinbar mit den Geräuschen,
die ich höre, den Dingen,
die ich fühle.

Und alles wird getragen in mein Herz,
das voll ist von einer unbestimmten Angst,
die wie ein Gebilde aus schwarzen Fäden
zwischen all den Dingen nistet, die mir lieb sind.

Und immer wieder kommen Perlenketten,
heften sich an diese Angst
und lassen mein Herz qualvoll aufschreien:

Mund, bitte verstumme!
Augen, erblindet!
Hände, hört auf zu fühlen und bedeckt meine Ohren,
gönnt mir Ruhe!

Doch abgeschlossen vom Lärm der Aussenwelt,
wächst die Angst unerbittlich weiter,
denn Dunkelheit, Stille und Leere
sind ein guter Nährboden für sie.

Fressend zerstört sie mich von innen,
eiskalt, wie gefrorenes Feuer,
brennend heiß, wie glühendes Eis.

Die Leere wird gefüllt mit Qual,
die Stille mit Schreien der Angst,
die Dunkelheit mit Bildern des Wahnsinns.

Und irgendwo dazwischen bin ich,
herumgeworfen, verloren,
nicht mehr bei Bewußtsein.
Nur ein kleiner Teil von mir hat sich
noch Hoffnung bewart,
liegt wartend in einer Ecke meiner selbst,
auf das Ende hoffend, egal in welcher Form.


Depression (30.04.2000)

Weisse Schatten,
kalt und klammernd,
um mich herum,
kann nicht schreien,
zu fest halten sie mich in ihrem tödlichen Griff.

Wann geht es weiter,
und wo?
Wohin soll ich gehen
in dieser Eiswüste,
in der es weder Ost noch West gibt?

Ich blicke nicht nach vorne,
nicht nach hinten,
es hätte keinen Sinn.
Drehend bewege ich mich auf der Stelle,
sinnlos um die eigene Achse kreisend,
ohne Ziel, hilflos ausgeliefert.

Auf das Ende wartend
liege ich im Gras
und lasse die Sonne meine geschlossenen Augen wärmen.
Versuche nicht mehr dagegen anzukämpfen,
lasse es einfach mit mir geschehen.
In diesem Moment kehrt das Leben zurück,
denn es hatte mich nicht vergessen,
ich hatte es vergessen.



(05.07.2000)

Von Dir habe ich geträumt,
Warum? Und Wofür?

Trauer steht am Anfang meiner Angst.
Voll Sorge blicke ich mich um
Und spüre, dass etwas nicht stimmt.
Die Dunkelheit ist die kalte Zuflucht meiner Seele.

Du bist dort in meinem Kopf,
wie ein kleines, schwarzes Loch,
alle meine Gedanken werden hineingesaugt,
und verschwinden im Nichts.

Ich fühle Wut.
Auf Dich, warum?


Fliege (07.07.2000)

Fliege, fliege, schwarzer Vogel,
hebe deine schweren Flügel,
lass mich in Frieden,
geh! Verlasse mich!

Du bist Tod, du bist Angst,
du bist die Konfusion,
die mich erfüllt,
von morgens bis abends

Nachts im Traum besuchst du mich,
wie eine Drohung sitzt du
auf dem Dach meiner Gefühle
mit schwarzen, dunklen Lederschwingen,
die Krallenfüsse fest in mein Herz gebohrt,
ohne Gesicht.

Dein Anblick erfüllt mich mit Schmerz,
doch keine Wut, ich resigniere, kann nicht kämpfen,
dumpfe Übelkeit kriecht dickflüssig durch meine Adern

Fliege, Vogel. Bitte fliege fort.



(08.07.2000)

Für Dich bin ich da.
Ich liebe Dich, wie mein eigenes Herz.
Für Dich würde ich sterben,
Für Dich würde ich leben,
Für Dich würde ich alles geben,
ohne irgendetwas zu verlieren.

Und doch gibt es Dich nicht.
Du existierst nicht.
Meine Liebe fließt ins Nichts,
in die Leere des Nirvanas.
Zerfressen von den Fäden des Alleinseins
Sterbe ich in Deiner Hand
Die mich nicht hält,
da es sie nicht gibt.

Fallend,
ohne zu spüren,
was mit mir geschieht,
stürze ich in den Abgrund,
der immer dort ist, wo ich auch bin.
Es gibt keinen, der mich dort auffangen könnte,
Niemand, der mich am Fallen hindern kann,
Keiner hat den Schlüssel zu meinem Herz.


Zweifel (15.07.2000)

Wer kann mir sagen,
wie es jetzt weitergeht?
Wer kann mir helfen,
meinen Weg zu finden?
Wo finde ich eine Antwort
auf meine Fragen?
Es ist so einfach, so einfach!
In meinem Inneren liegt sie,
dort wo sie schon immer war
und nur darauf wartet,
dass ich sie verstehe.
Werde ich es jemals können?

Voller Angst laufe ich durch einen Wald,
der so dunkel ist, das ich nicht weiss,
was wahr ist und was nicht.

Ein greller Blitz durchleuchtet
meinen Kopf,
ich weiss nicht,
woher er kommt,
und warum.

Die Welt zerläuft,
in tausend Farben und Geräusche,
Gerüche und Gefühle,
Was bin ich, was ist die Welt?
Details machen mir Angst,
doch dass es keine gibt auch.

Gibt es etwas, das mich hält?
Ja, aber was ist es?
Bitte erklärt es mir,
ich verstehe es nicht!
Wo ist Anfang, wo ist Ende,
wer quält mich,
bin ich es selbst?

Ich traue mich nicht, nach der Antwort zu suchen,
denn mein Inneres ist ein schwarzes, tiefes Loch
und der Weg zu meiner Seele ist weit.
Es ist ein gefährlicher Weg,
würde ich ihn alleine gehen, würde ich sterben,
doch es gibt keinen, den ich mit mir nehmen kann.

Ich stehe am Abgrund der Hoffnungslosigkeit.



Neues Leben (16.07.2000)

Ein frischer Luftzug bewegt die Gardinen im Wind
Mit ihm werden auch meine Gedanken bewegt
Voller Verwirrung beobachte ich die Welt,
die sich neu vor mir aufzutun scheint.
Ich fühle, wie der Schmerz gelindert wird,
der Schmerz, den ich schon so lang in mir trage
Wie lange habe ich gewartet, wie lange?
Fröhlich bin ich aufgewacht aus einem Traum,
der nie zu enden schien.

Alles wird besser, gleich scheinen alle Farben zu leuchten,
stärker und frischer, als sie es jemals taten.
Ich bin ich selbst, die Erde dreht sich, die Vögel singen,
die Sonne scheint wieder in meinem Leben,
Als hätte ich aufghört zu atmen und würde
die frische Luft zum ersten mal tief in meine Lungen ziehen
Mein Geist fühlt sich befreit und rein
Ich bin ein neuer Mensch.


Reflektion (18.07.2000)

Ich bin kurz davor durchzudrehen,
Aus Angst dich zu verlieren...

Ich schließe die Augen.
Alles verschwimmt im Nebel.
Die Angst wird klein und weich,
wie ein kuschliger runder Ball
Gefühle sind anstrengende Balken,
aus schwerem, festen Holz
die nicht weichen wollen,
so sehr man sich auch dagegen stemmt.

Falsche Leben,
die sich unfreiwillig aufdrängen,
und mich nicht zur Ruhe kommen lassen.
Alles wächst, alles schrumpft.
Unbeschränkte Vielfalt an Variablen,
unendlicher Verdruss.
Fühle wie die Welt schwankt,
sie will mich nicht mehr tragen.
Liebe Einsamkeit,
magst du mich noch?

Es dehnt sich immer weiter,
zwischen Liebe und Hass
befindet sich ein Geschöpf
das weiterleben will.
Keinen anderen Willen gibt es.

Vielleicht ist die Einsamkeit gut zum überleben,
doch vielleicht auch nur zum verzweifeln.



Angst vor Mut (23.07.2000)

Ich stand mit dem Gesicht zur Sonne
Und fühlte,
wie der warme Wind mich streichelte.
Doch alles war falsch.
Eine Kulisse,
Die mir warme Gefühle vermitteln sollte.
In meinem Innern stimmte nichts.
In meiner Seele stürmte es,
Ein gewaltiger Sturm,
der alles mit sich riss, was jemals gut und richtig war.
Danach die Ruhe.
Gänzliche Ruhe, stumm und unatürlich.

Angst wächst,
wenn man sie lässt.
Sie nicht zu lassen bedeutet verdrängen und vergessen.
Dann wächst sie unbeobachtet und doppelt so schnell
Im Innern
Und quält dich von innen heraus mit ihren Stacheln.

Der warme Wind und die Sonne
Sollten mich heilen,
doch ich ließ die Heilung niemals zu,
denn ich befürchte das ende
und schreie meine Angst heraus,
weil ich mich nicht traue,
darüber nachzudenken und die Wurzeln zu erkennen.
Alles fällt in sich zusammen und krümmt sich im unendlichen Raum.
Zu groß für meinen Verstand,
doch niemals endende Qual,
die Blockade meines Herzens.



Die Frage meines Lebens (23.07.2000)

Es ist die Konfusion, die mich erfüllt.
Ich kenne die Wurzeln in Wirklichkeit.
Doch sie sind tief, so tief,
und sie sitzen so fest.
Alles verändert sich,
weil ich mich verändere.
Ich habe Angst vor der Veränderung,
weil sie mir das Ende vor Augen führt.
Das Ende, das ich nicht sehen will.
Es zeigt sich überall
Und ich kann ihm nicht entfliehen.
Und dabei sollte ich aufhören,
mich von der Konfusion führen zu lassen,
Warum kann ich nicht meiner Kreativität freien Lauf lassen
Und einfach leben?



(26.07.2000)

Kalte Schauer, voller Gewissenslosigkeit
Schaut der Mond hinunter zu mir
Und die Erde dreht sich.

Warmer liebevoller Kuss der Sonne
Fühle Liebe, fühle dich
Die Zeit bleibt stehen.

Wo sind sie,
die grauen Herren,
von denen du sprichst
ich kann sie nicht sehen,
nicht fühlen.

Doch ich weiss,
was du meinst,
denn an anderen Tagen
gab es kalte, tote Wesen
auch für mich.

Alte Sehnsucht soll mich nicht mehr quälen
Neues wächst mit jedem Tag
Etwas muss sterben
Damit anderes wachsen kann.

Liebe ist ein Vogel,
das Küken ist klein und weich,
es kann nicht fliegen
und muss dort bleiben,
wo es großgezogen wird.
Doch wenn der Vogel wächst
und flügge wird
kann es sein,
dass ihn nichts mehr hält,
und er fortfliegt.
Am Anfang kommt er vielleicht
noch ein paarmal wieder zu seinem Nest
doch dann verabschiedet er sich für immer.

Ich wollte dir etwas sagen,
doch ich kam nicht mehr dazu
denn du warst schon außer Reichweite
und nichts hätte mehr geholfen.
Hättest du nicht ein wenig länger bleiben können?
So gerne hätte ich mit dir gesprochen.
Jetzt bist du wieder da,
doch es ist anders.
Meine Seele ist verletzt
Und will sich wehren
Obwohl es doch nicht deine Schuld war.
Nicht deine und nicht meine.
Die Worte die ich sagen wollte
Gibt es noch
Doch sind sie fest verschlossen
In meinem Herz.
Den Schlüssel habe ich ins Meer geworfen,
damit ihn Niemand finden kann.



(01.08.2000)

Regen
Überall
Donner
Laut, so laut
Befreiung des Wassers
Gefangen war es
Im Himmel
Frei und plätschernd
Fließt es jetzt
Bedeckt mich
Trinke mit offenem Mund
Direkt aus dem Himmel
Nässe, Kälte
Überall
Doch rein wird mein Geist,
rein wird mein Körper
vergesse die Welt,
vergesse den Schmerz
bade in den salzlosen Tränen
der Wolken,
Wasser aus tausenden Ländern
Das mich heilt.



Do not dream (02.08.2000)

Wie viele einsame Stunden ich schon verbracht habe,
Ich habe sie nicht gezählt.
Wie viele Stunden ich mit warten verbracht habe,
Ich kann sie nicht zählen.
Wie viele Stunden ich schon an Dich gedacht habe,
Ich will es niemals wissen.

Und was ist mit den Stunden,
in denen ich einsam
warten und dabei
an Dich denken musste?

Ich kenne die Wahrheit.
Du bist nicht anders
Als die anderen.
Auch Du bist nur ein Vorwand.
Eine Mauer,
hinter der ich mich verstecken kann,
etwas das mich hält
und ohne das ich den Boden
unter den Füssen verlieren würde.

Doch jetzt lasse ich dich gehen,
lasse los von der Sicherheit,
die ich empfand,
beim Gedanken an Dich.
Auch will ich mir nichts neues suchen,
denn ich liebte Dich
und will es nicht mehr tun,
es bringt mir nichts.
Vielleicht habe ich einfach nicht gelernt richtig zu lieben
Vielleicht war es schon immer so
Vielleicht wird es immer so sein

Ich verstricke mich in losen Gedankenfäden
Die umherschwirren, mich fesseln.
Ohne Dich ist nichts mehr sicher
Mein Kopf ist ein Chaos aus herausgerissenen Gefühlen.
Nebel und Unsicherheit bestimmen mein Denken,
mein Fühlen.

Ich will mit Dir reden,
will Dich sehen,
Ich will mit Dir lachen und spüren,
dass Du mich verstehst.

Doch ich will aufhören mit träumen.



(31.08.2000)

Glühende Lava, heisse Ströme
Doch ich verspüre keinen Schmerz
Nur Freude, reine Freude
Ich traf einen Engel
Und er versprach mir ein Leben.

Glück ist alles
Was ich fühlen kann
Nichts kümmert mich
Ich liebe, liebe, liebe!!!!!!!

Ich liebe dich!



(13.09.2000)

Für dich

Du hast die schönsten Augen auf der Welt
Voll Zuversicht und Liebe
Siehst du mich?



(30.09.2000)

Hello Darkness, my old friend...
Wenn es draussen dunkel ist
werde ich langsam ruhiger.
Aber die Abenddämmerung bringt mich um.
All meine Gefühle spielen verrückt,
auch meine Gedanken
sie entschweben mir einfach so
und ich weiss nicht wohin.
Ich fühle mich so einsam
In dieser Zeit
Egal ob ich es bin oder nicht.
Doch wenn es richtig dunkel ist
Bin ich wieder ruhiger
Die Dunkelheit umfängt mich und beschützt mich.
Ich bin nicht mehr allein,
meine Gedanken sind wieder bei mir.



Für N.G. (14.10.2000)

Du bist wunderschön, wie die Sterne in der Nacht
Wenn morgens alles still ist und man nur
Die Vögel hört, die auffliegen,
denke ich an Dich,
denn die Ruhe die ich fühle,
finde ich bei Dir.
Dein Lachen ist wie ein See
In der Morgensonne,
wenn alle kleinen Wellen fröhlich glitzern.
Du bist so warm und fröhlich,
so erholsam wie der erste schöne
Frühlingstag wenn das Leben erwacht
Und das Glück auf der Strasse liegt.
Ich liebe Dich!


Warme Hände (14.10.2000)

fühle warmen Wind
der mich streichelt,
er befreit mich von der Angst.

Du bist da
und das weiss ich,
denn ich liebe Dich immer mehr.

Manchmal denke ich,
Du wärst ein kleiner
runder Stein
in meinem Herz,
verletzt mich nicht,
doch Dein Gewicht
zieht mich zu Boden
und lässt mich dort
in meiner Trauer
im See der Tränen
ein Leben lang verdursten.

fühle Deine warme Hand
in meiner
sie befreit mich
von der Angst,
lässt mich hoffen,
lässt mich warten,
schenkt mir Lachen.

Bist Du fort?
Ich weiss es nicht
denn die Erinnerung
an Dich und Deine warmen Hände
lebt und lässt mich sterben.



(14.10.2000)

Lebe ich von der Liebe
Oder lebt die Liebe durch mich?
Stehe ich am Abgrund
weil ich es wollte
Oder weil er mich rief?
Gehe ich durchs Feuer
weil du auf der anderen Seite stehst und wartest
oder weil ich denke du könntest dort stehen?
Wieviel Schmerz kann ich ertragen,
bis ich daran zugrunde gehe
und wieviel von diesem Schmerz
habe ich selbst erfunden?
Werde ich verrückt,
wenn ich an mir selbst zweifle?


Das ist es, was mein Herz mir sagen will (20.11.2000)

Verzweifelt,
Am Boden der Trauer liegend
Schreit mein Herz
Es schreit nach dir

Ich wollte es nicht anhören
Aus Angst, es zu verstehen

Doch jetzt hilft nichts mehr
Denn immer noch bin ich allein
Kann jetzt, wo die Trauer wächst,
mir selbst nicht mehr entfliehn

Und muss hören,
was schon immer auf der Hand lag
Das Geheimnis, das keines war
Ich liebe dich

Und erst jetzt,
wo ich fühle,
wie du mich verlässt
erkenne ich was immer war
erkenne meinen Fehler
die Verleugnung
die Macht der Angst
die Angst die mich zurückhielt
die Angst, die mich tief im Innern leiden ließ
die Angst dich zu verlieren.

Ich höre die Musik
Die uns so eng verband
Erinnerung an andere Tage
Sterbe in der Gegenwart,
denn nichts ist so,
wie es mal war

Was jetzt?
Wie soll ich leben ohne dich?
Warum soll ich dich verlieren?
Warum tut alles so weh,
Warum kann ich es nicht akzeptieren
Wie es ist?

Die Antwort gibt mir mein Herz
Es schreit nach dir
Es lässt mir keine Ruhe
Denn ich brauche dich
Ohne dich bin ich nicht ich selbst
Ohne dich gibt es keine Freude
Ohne dich bin ich verloren
Denn ich liebe dich



Die Mauer (15.02.2001)

Es ist die Sonne an diesem kalten
Februarmorgen, die meine Gedanken
Zu Dir führt.

Der Frühling lässt eine Melodie
In meinem Kopf erwachen,
es ist die Melodie unseres Liedes.

Unheilbar verloren bin ich,
den Klängen der Liebe hilflos ausgeliefert.

Und schon fliege ich zu Dir,
doch Du bist nicht mehr da.

Eine Mauer, dort wo mir die Tür
Deines Herzens einst weit offen stand,
eine Mauer, so kalt und hart und
undurchdringlich,
dass ich mit voller Wucht von ihr
abpralle
und am Boden liegen bleibe,
so leblos und verletzt wie
niemals zuvor,
unfähig zu begreifen, was
geschehen ist,
unfähig an die Mauer zu
glauben, trotz des Schmerzes
in meiner Brust
und wieder und wieder
fliege ich dagegen,
denn der Wunsch zu Dir zu
gelangen ist stärker
als jeder Schmerz
und meine Liebe ist stärker
als jede Mauer.

Auch wenn mir alles unbegreiflich ist,
kann ich nicht aufhören,
an Dich zu glauben.



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